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  dorf-ottbergen
  Damals & Heute
 
848 Odburgun & Ottbergen 2008 
1160 Jahre








Urkunden + Schriftstücke 
v. Michael Nolte / Ottbergen




Foto: J.R.



01.10.2008
Damals: Karl Bracht

 +

Heute: Helmut Wiechers
Höxtersche Str. 4



20.05.2008

Haus Dorfstr. 24

Hausschlachtung Dorfstr.24

Gruss aus dem Westfalenland



Bilder und alte Ansichtskarten
von 
Manfred Zimmermann
 

Fachwerkhaus, Brakeler Str. 10

 Umbau 1964 / Bild von G.Temme
 
11.03.2008
So sieht das Haus heute aus !

Foto: J.R.



03.03.2008

Marienkapelle Anno 1718 - Brakeler Str.

Fotos: J.R.



1974
Patronatsfest Kreuzerhöhung
Hausaltar, Nethestr.18

Foto: Anton Roth



Bild von 1913


Das aus dem Jahre 1913 stammende Bild zeigt die alte Ottberger Bahnhofstraße noch mit Kopfsteinpflaster. Im Vordergrund das große Postgebäude, dass einem Neubau weichen mußte. Auf der linken Seite befindet sich der Friedhof.

Bild um 1910

Der Zentralepunkt Ottbergens bildet heute noch die alte Kreuzung. Das Foto der >>Oberen Dorfstraße<< - heute Brakeler Straße  - entstand um 1910. Rechts vorn zweigt die Bahnhofstraße, links die Nethestraße ab. Im Vordergrund das große Holzkreuz auf dem Steinaltar, dahinter die alte Mädschenschule, an der sich beiderseits der Straße Wohn- und kleine Geschäftshäuser anschließen. 



Papiermühle - Ottbergen

Bild vom Kalenderblatt

Die Papiermühle
 

Die am Fuße des Stootes in Ottbergen entspringenden starken Quellen machte man bereits um das Jahr 1000 nutzbar. Das durch einen Damm angestaute Wasser trieb ein oberschlächtiges Wasserrad. Was lag also näher, als eine Mühle zu errichten, die das Getreide für die zum Kloster Corvey gehörenden landwirtschaftlichen Betriebe mahlte.

 

Am 21. Dezember 1565 belehnte der Abt Reinhard von Corvey die Brüder Franz und Dietrich von Kanne aus Bruchhausen mit der Mühle von Ottbergen. Nach der Erfindung des Buchdrucks stieg der Verbrauch an Papier in starkem Maße an. Mit dem Verkauf von handgeschöpftem Büttenpapier erhoffte man sich einen neuen Wirtschaftszweig finanziell nutzbar zu machen. Aus diesen Gründen wurde im Jahre 1609 die alte Kornmühle in eine Papiermühle umgebaut.

 

Zu der damaligen Zeit wurde Papier ausschließlich aus Lumpen hergestellt, die in einem Stampfwerk zerkleinert wurden. Der mit Wasser versetzte Faserbrei wurde aus der "Bütte" mit einem Sieb geschöpft. Durch Hochheben und Schütteln verfilzte der Brei und verlor dabei den grüßten Teil der Flüssigkeit. Schließlich blieb ein breiiges Blatt auf dem Sieb zurück, welches man auf eine Filzunterlage "abgautschte" und anschließend in einer Presse von der Feuchtigkeit befreite. Auf dem Trockenboden hängte man die einzelnen Bogen an Schnüren auf, bevor man sie mit einem durch Wasserkraft getriebenen Hammerwerk glättete. Auf diese Weise konnte eine geübte Arbeitskraft bis zu 100 Bogen in einer Stunde herstellen.

 

In der alten Papiermühle, drei Papiermacher bei ihrer Arbeit (um 1650 (nach A. Renker)

 

Im Laufe der Jahre erfolgte eine ständige Modernisierung der Papierherstellung. Sie wurde fortgeführt durch Johann Adam Schmidt, der im Jahre 1805 die Papiermühle pachtete und die Firma Johann Schmidt gründete. Sein Schwiegersohn Otto Meier löste 1880 die Erbpacht ab und erwarb die Mühle als Eigentum. So hatte die Papiermühle 315 Jahre unter dem Einfluß des Hauses Kanne aus Bruchhausen gestanden.

 

Die Grundlagen für den heutigen modernen Betrieb wurden 1921 durch den Abbruch der alten Mühle und die Errichtung eines neuen Fabrikgebäudes für die Herstellung von Karton durch Karl Meier gelegt. So kann unsere Heimat eine 360 Jahre alte Tradition in der Papierverarbeitung vorweisen.




ERHOLUNG und ENTSPANNUNG
finden Sie in unseren 
WÄLDERN und FLUREN







Foto: J.R.




 

 
   
 
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